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Theo Eggink
Till de Kock
Gerhard Berger

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Was wären wir Puppen ohne die Menschen? Nur etwas Holz und Stoff. Aber da sitzt in Hohnstein ein Mann Theo Eggink. Seit der Gründung der Hohnsteiner ist er schon dabei. Er nimmt einen Holzklotz, schneidet alles Überflüssige weg und was übrig bleibt, das ist ein Holzkopf. Seit neuestem hat er einen eigenwilligen Helfer in Till Kock gefunden, unter dessen Schnitzmesser auch schon etliche unserer scharf geschnittenen Köpfe entstanden sind. In der Zeitung hat gestanden, wir wären Charakterköpfe. Und wir meinten, dass wir eigentlich mehr Typen wären, zumal wir Puppen uns doch nur nach den Menschen richten. Jedenfalls wahren wir Puppen unser Gesicht und sind das, und nur das, was nach dem Willen unserer Schöpfer sein sollen und sind glücklich dabei.

Heute wird diese alte Tradition von den Familien Gerhard und Wolfgang Berger fortgeführt.

Der Werdegang eines Kopfes  
 

 

1. Der Holzkeil

2. Die Profillinie

 

 

3. Das ausgesägte Profil
 

 

4. Wegstemmen der überflüssigen Teile, damit das Profil freisteht.
 

 

5. Zeichnung zum Einsägen der Stellen für die Ohren und den Hals.
 

 

6. Rechte Seite des Kopfes nach Wegstemmen der  abfallenden Teile.
 

 

7. Dem Kopf die Rundung geben.
 

 

8. Der gerundete Kopf
 

 

9. Einstechen der Augen.
 

 

10. Einschneiden des Haaransatzes.
 

 

11. Einbohren des Fingerloches.
 

 

12. Einstechen der Rille am Hals zur Befestigung des Kleides.
 

 

13. Ohrenschale und Augen ausgearbeitet. Der ganze Kopf fertig zum Bemalen.
 

 

13. Arbeit mit feinem Messer am Unterkiefer des eingespannten Kopfes.
Quelle:
Richard Schimmrich: Das Handpuppenspielbuch der Hohnsteiner;
Rudolf Schneider Verlag, Reichenau/Sachsen. Mit Bildern nach Aufnahmen des Verfassers.