Figurentheater
ist spannend! Gerade, wenn die Skurrilität des Stücks an die Grenzen des
Darstellbaren auf der "Menschenbühne" stößt, schlägt die Stunde
des Figurentheaters! Es ist in der Lage, Teufel, Hexen und Vampire und andere
grenzwertige Gestalten überzeugend darzustellen.
Im
20. Jahrhundert haben eine Reihe namhafter Künstler das Figurentheater
modernisiert. Neben klassischer Schnitzkunst wurden neue Techniken für den
Figurenbau erprobt: Holz wich Kunststoffschäumen, Ringschrauben und
Ledergelenke wurden durch gedrehte Kugelgelenke ersetzt. Die Gesetze des Pendels
und der Mechanik, wie wir sie vom Physikunterricht her kennen, wurden auf die
Marionette übertragen. Überlagert wurde diese Entwicklung von einer künstlerischen
Tendenz zur Abstraktion, zu neuen Spielformen und zu neuen Spieltechniken.
Meisterwerke
von Rudolf Nickel, Theo Eggink, Till de Kock, Fritz Herbert Bross, Carl Schröder,
Hannelore Marschall-Oehmichen (Augsburger Puppenkiste), Jürgen Maaßen, Arne
Bustorff und vielen anderen sollen diese Entwicklungen darstellen. Gerade in der
heutigen Zeit, die von digitalen Medienwelten beherrscht wird, möchten wir die
Betrachter ermuntern, alternative Kunst- und Kulturformen zu entdecken und zu
pflegen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auf dieser Grundlage eine
nachhaltige Bereicherung erfahren.
Wann
und Wo?
27.11.2011
- 19.02.2012
Burg
zu Hagen im Bremischen e.V.
Burgallee
1, 27628 Hagen,
Telefon (0 47 46) 60 43
www.burg-zu-hagen.de
Öffnungszeiten:
Oktober bis April
Dienstag bis Freitag 9.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr
Sonnabend, Sonn- und Feiertag 10.00 – 18.00 Uhr